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Ines Geipel
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Ines Geipel (zeitweise Ines Schmidt, * 7. Juli 1960 in Dresden) ist eine deutsche Schriftstellerin, Publizistin und Hochschullehrerin. In den 1980er Jahren war sie Leichtathletin im Leistungssport der DDR.
Sie ist Professorin fĂŒr Deutsche Verskunst an der Berliner Hochschule fĂŒr Schauspielkunst âErnst Buschâ. Die Themenfelder ihrer literarischen und publizistischen Werke sind die Folgen des Nationalsozialismus und der DDR in Ostdeutschland, verfemte Literatur Ostdeutschlands, Doping in der DDR und AmoklĂ€ufe. Sie war maĂgeblich daran beteiligt, die Dichterin Inge MĂŒller bekannt zu machen; zusammen mit Joachim Walther grĂŒndete sie das Archiv der unterdrĂŒckten Literatur der DDR. Von 2013 bis Dezember 2018 war sie Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfevereins. Sie engagierte sich politisch fĂŒr die beiden Dopingopfer-Hilfegesetze zugunsten von dopinggeschĂ€digten DDR-Sportlern, die die Bundesregierung 2002 und 2016 verabschiedete.
Contents
âą Leben
âą In der DDR
âą Belletristik
âą Auszeichnungen
âą Publikationen
âą BĂŒcher
⹠Hörspiele
âą Literatur
âą Filme
âą Rundfunkberichte
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Leben
In der DDR
Ines Geipel wuchs in Dresden auf. Ihr Vater Lothar (1934â2012) hatte eine Lehre bei den Klingenthaler Harmonikawerken absolviert und dann Musik studiert. Er war Chorleiter, spĂ€ter Musiklehrer, 1967 Direktor einer Polytechnischen Oberschule und schlieĂlich ab 1972 Direktor des Dresdner Pionierpalasts âWalter Ulbrichtâ. Von 1973 bis 1984 war er zudem Inoffizieller Mitarbeiter in der Abteilung IV des Ministeriums fĂŒr Staatssicherheit.cite-ref-1[1] Hierbei handelte es sich um eine Spezialeinheit fĂŒr das AusspĂ€hen von Objekten und die Vorbereitung von Sabotage auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.cite-ref-2[2] Die Mutter Brigitte Grunert (* 1935) hatte eine Lehre als Schriftsetzerin gemacht, studierte spĂ€ter Russisch und arbeitete als Lehrerin am Institut fĂŒr Weiterbildung in Dresden. Ines Geipel hatte einen jĂŒngeren Bruder, Robert (1967â2018), der spĂ€ter Kunst studierte, Kunstlehrer wurde und Ausstellungen seiner Fotos veranstaltete, sowie zwei weitere Geschwister.cite-ref-3[3]
Im Jahr 1974 schickten die Eltern Ines Geipel nach ThĂŒringen auf die Internatsschule in Wickersdorf, eine Spezialschule zur Vorbereitung auf das Russischlehrerstudium. 1977 nahm sie an der zentralen Kinder- und Jugendspartakiade in Leipzig teil, wurde in die Kinder- und Jugendsportschule âWerner Johnâ in Jena aufgenommen und betrieb seitdem Leistungssport beim SC Motor Jena.cite-ref-4[4] Ihre Disziplinen waren insbesondere Sprint und Weitsprung. Von 1981 bis 1985 gewann die 4-mal-100-Meter-Staffel des SC Motor Jena mit StartlĂ€uferin Geipel fĂŒnfmal hintereinander bei den DDR-Leichtathletik-Meisterschaften. Wie ihre Staffelkolleginnen BĂ€rbel Wöckel, Ingrid Auerswald und Marlies Göhr war Geipel in das staatlich organisierte Dopingprogramm der DDR eingebunden. Aus den von Brigitte Berendonk und Werner Franke nach der Wende sichergestellten DDR-Dokumenten geht hervor, dass sie zumindest 1983 und 1984 erhebliche Mengen des anabolen Steroids Oral-Turinabol bekam,cite-ref-5[5] die sie als âblaue Pillenâ von ihrem Sprinttrainer Horst-Dieter Hille erhielt.cite-ref-6[6] Von 1982 bis 1984 war sie mit dem KugelstoĂer Matthias Schmidt verheiratet.cite-ref-7[7] Geipel war Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) bis zum Sommer 1989.cite-ref-8[8]
Anfang 1984 war die Sportlerin in einem Trainingslager in Mexiko-Stadt, das der Vorbereitung der DDR-Leichtathleten auf die Olympischen Sommerspiele 1984 in Los Angeles dienen sollte. Sie verliebte sich dort in einen mexikanischen Sportler und wollte nach den Spielen im Westen bleiben. Dazu kam es nicht, weil die DDR sich dem Olympiaboykott der Sowjetunion anschloss. Doch erzĂ€hlte sie diese Geschichte einem Freund, der Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums fĂŒr Staatssicherheit (MfS) war und dies prompt an das MfS weitergab. Das MfS eröffnete daraufhin im August 1984 eine Operative Personenkontrolle (OPK) gegen sie. Neben dem âVorkommnis in Mexicoâ wurden ihr auch Kontakte zu Personen aus Jenaer BĂŒrgerrechtskreisen zur Last gelegt. Im Eröffnungsbericht wurde als eine der Zielsetzungen der OPK angegeben, sie aus dem Leistungssport âherauszulösenâ.cite-ref-9[9] ZunĂ€chst erhielt sie keine Starterlaubnis im westlichen Ausland mehr, was ihr jedoch nicht mitgeteilt, sondern mit Ausreden bemĂ€ntelt wurde.cite-ref-10[10] Sie wurde durch mehrere IM ausgespĂ€ht. Die SportfunktionĂ€re, sowohl beim SC Motor Jena als auch beim Deutschen Turn- und Sportbund, wollten sie hingegen zunĂ€chst gern halten, ein ââTauziehenââ, das âsinnfĂ€llig fĂŒr den Widerspruch zwischen Ideologie und Pragmatikâ stehe, wie die Sporthistorikerin Jutta Braun analysiert.cite-ref-11[11] Bei mehreren Treffen setzten die VereinsfunktionĂ€re Geipel mit der Forderung unter Druck, sie solle die missliebigen privaten Kontakte abbrechen. Wie Jutta Braun schreibt, entschied sich Geipel ânach zahlreichen DemĂŒtigungen schlieĂlich selbst, ein neues Leben auĂerhalb des Leistungssports zu beginnenâ.cite-ref-12[12] Am 11. August 1985 beendete sie ihre sportliche Karriere bei den DDR-Leichtathletikmeisterschaften mit dem ersten Platz als StartlĂ€uferin der 4-mal-100-Meter-Staffel und einem siebten Platz im 100-Meter-Endlauf.cite-ref-13[13] In ihrem Abschlussbericht vom April 1986 schrieb die Staatssicherheit, mit der âumfassenden AufklĂ€rung der Person ⊠und der Herauslösung aus dem Leistungssport der DDRâ sei die Zielstellung der Operativen Personenkontrolle erreicht.cite-ref-14[14] Ihre offizielle Verabschiedung aus der Nationalmannschaft erfolgte traditionell im Rahmen der 37. DDR-Meisterschaften im Jenaer Ernst-Abbe-Stadion, die vom 27. bis 29. Juni 1986 stattfanden.cite-ref-15[15]
Bereits seit 1980 studierte Geipel an der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena Germanistik.cite-ref-16[16] Sie war dort an einem Projekt zu âWeiblichen Sozialbiographienâ im Umfeld der Französischen Revolution beteiligt und stellte dies im Juni 1988 im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz in Jena vor.cite-ref-17[17] Ihre Diplomarbeit zu einem damit verbundenen Thema datiert aus dem Jahr 1989.cite-ref-18[18] Im Juni 1989 brachte sie zusammen mit einer anderen Studentin an der Sektionswandzeitung der Literatur- und Kunstwissenschaften im UniversitĂ€tshochhaus einen Text an, der âSolidaritĂ€t und Trauerâ fĂŒr die Opfer des Tianâanmen-Massakers ausdrĂŒckte und die öffentliche UnterstĂŒtzung der DDR-Organe fĂŒr das chinesische Vorgehen beklagte. Da Geipel Mitglied der SED war, drĂ€ngte die UniversitĂ€tsparteileitung auf ein Parteiverfahren gegen sie und lieĂ davon auch nicht ab, als die Mitgliederversammlung der Sektion dagegen stimmte.cite-ref-19[19] Ihr wurde die Promotionsmöglichkeit entzogen.cite-ref-20[20] Das Parteiverfahren wurde schlieĂlich erst im September 1989 eröffnet, als Geipel bereits im Westen war.cite-ref-21[21] Geipel wurde wegen Verlassens der DDR und âĂberlaufens zum Klassenfeindâ aus der SED ausgeschlossen.cite-ref-22[22]
In der Bundesrepublik
Geipel flĂŒchtete Ende August 1989 ĂŒber Ungarn aus der DDR und ging nach Darmstadt, wo sie an der Technischen UniversitĂ€t ein Magisterstudium der Philosophie und Soziologie absolvierte. Ab 1994 erhielt sie LehrauftrĂ€ge fĂŒr Philosophie und Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena, der Technischen UniversitĂ€t Darmstadt und der FilmuniversitĂ€t Babelsberg Konrad Wolf. Zudem war sie Mitarbeiterin des Hannah-Arendt-Instituts fĂŒr Totalitarismusforschung.cite-ref-23[23] Geipel gehörte zu den ersten Teilnehmern der DarmstĂ€dter Textwerkstatt, die 1998 eröffnet wurde.cite-ref-24[24] Seit 2001 lehrt sie in Berlin an der Hochschule fĂŒr Schauspielkunst Ernst Busch als Professorin fĂŒr Deutsche Verssprache.cite-ref-25[25]
Erste Veröffentlichungen Geipels ab 1996 behandelten das Werk von Autorinnen, die in der DDR unbeachtet blieben oder unterdrĂŒckt wurden, etwa Inge MĂŒller und Susanne Kerckhoff. Gemeinsam mit Joachim Walther baute sie ein Archiv unterdrĂŒckter Literatur in der DDR auf und gab eine Buchreihe âDie Verschwiegene Bibliothekâ heraus. Ab 1999 publizierte sie auch belletristische Werke, insbesondere Romane, sowie einen Gedichtband. Seit 2001 erscheinen von ihr vor allem SachbĂŒcher und zeitdiagnostische Essays zu den Themen Doping, AmoklĂ€ufe und DDR-Vergangenheit, teilweise mit autobiografischen ZĂŒgen.
Geipel trat im Jahr 2000 als eine von 22 NebenklĂ€gern im Berliner Hauptprozess gegen den einstigen PrĂ€sidenten des DTSB Manfred Ewald und den Vizechef des Sportmedizinischen Dienstes der DDR Manfred Höppner auf. In diesem Prozess um das staatlich organisierte Doping in der DDR wurden die Angeklagten im Jahr 2000 wegen Beihilfe zur Körperverletzung in 20 FĂ€llen, darunter dem Fall der NebenklĂ€gerin Geipel, rechtskrĂ€ftig verurteilt; eine Revision Ewalds wurde vom Bundesgerichtshof abgewiesen. Aufgrund der Gefahr der VerjĂ€hrung hatte das Gericht einen GroĂteil der ursprĂŒnglich angeklagten FĂ€lle eingestellt und sich auf die NebenklĂ€ger beschrĂ€nkt.cite-ref-26[26] Geipel schrieb ein Buch ĂŒber diesen Prozess: Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses. AnlĂ€sslich der Buchvorstellung initiierte sie eine Petition an den Bundestag zur EntschĂ€digung von DDR-Dopingopfern,cite-ref-27[27] die dazu beitrug, dass der Bundestag ein Dopingopfer-Hilfegesetz verabschiedete.cite-ref-28[28] Geipel erhielt auch selbst eine EntschĂ€digung nach diesem Gesetz.
2005 bat die ehemalige Athletin den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) um Streichung ihres Namens aus seiner Rekordliste. In der DLV-Rekordliste sind unter âDeutsche Rekordeâ die 42,20 Sekunden der 4-mal-100-Meter-Staffel des SC Motor Jena von den DDR-Leichtathletik-Meisterschaften 1984 als Bestzeit fĂŒr Vereine aufgefĂŒhrt,cite-ref-29[29] 2005 wurden dort die Namen aller vier LĂ€uferinnen genannt.cite-ref-30[30] Geipel verlangte die Streichung ihres Namens, da der Rekord durch Einbindung in das DDR-Dopingsystem zustande gekommen war. Der Verband stand diesem Ansinnen anfangs ablehnend gegenĂŒber. Im Mai 2006 wurde ihr Name auf Beschluss des DLV-PrĂ€sidiums durch ein Sternchen ersetzt,cite-ref-31[31] mit der Anmerkung: âName auf Antrag der Sportlerin gestrichenâ.cite-ref-32[32]
Geipel engagierte sich in der gemeinnĂŒtzigen Hilfsorganisation Doping-Opfer-Hilfe und ĂŒbernahm mehrfach Sprecherfunktionen fĂŒr diesen Verein.cite-ref-33[33] Im MĂ€rz 2013 wurde sie zur Vorsitzenden der Doping-Opfer-Hilfe gewĂ€hlt.cite-ref-34[34] Unter ihrer FĂŒhrung verlegte der Verein seinen Sitz von Weinheim nach Berlin und eröffnete dort eine Beratungsstelle fĂŒr Dopingopfer. Sie intensivierte zudem die Ăffentlichkeitsarbeit und trat auf Informationsveranstaltungen im ganzen Land auf; sie galt als âdas Gesicht und die Stimme der Opferâ.cite-ref-35[35] 2018 kam es zu öffentlich ausgetragenen Konflikten: Vier frĂŒhere Mitstreiter Geipels (Henner Misersky, Werner Franke, Gerhard Treutlein, Claudia Lepping) warfen der Doping-Opfer-Hilfe unter Geipels FĂŒhrung vor, fĂŒr eine ĂŒbermĂ€Ăige Ausweitung des Opferbegriffs einzutreten, insbesondere wĂŒrden die Kriterien der unwissentlichen Dopingeinnahme und der kausalen VerknĂŒpfung von Doping und GesundheitsschĂ€den nicht mehr ernst genommen. Geipel wies die VorwĂŒrfe zurĂŒck und Ă€uĂerte, die Dopingopfer wĂŒrden durch diese Kritik kriminalisiert und unwĂŒrdig behandelt. In Folge der Auseinandersetzungen kĂŒndigte sie an, ihr Amt abzugeben, und trat zur turnusmĂ€Ăigen Vorstandswahl im Dezember 2018 nicht mehr an.cite-ref-36[36] 2019 wĂ€hlte die Mitgliederversammlung der Doping-Opfer-Hilfe sie zur Ehrenvorsitzenden.cite-ref-37[37]
In der Folge kam es auch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Geipel und Misersky. Geipel klagte vor dem Landgericht Berlin auf Unterlassung mehrerer Aussagen Miserskys ĂŒber ihre Biografie. Das Verfahren zog sich bis November 2021 hin und endete mit einem rechtskrĂ€ftigen Urteil der Berufungsinstanz, des Berliner Kammergerichts, das die Klage in allen Punkten abwies.cite-ref-38[38]
Ines Geipel wurde 2011 wegen ihres Engagements fĂŒr in der DDR unterdrĂŒckte Literatur und fĂŒr ihre Aufarbeitung des DDR-Zwangsdoping-Systems samt EntschĂ€digung der Doping-Opfer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.cite-ref-39[39] 2017 wurde Geipel vom Verband Deutscher Sportjournalisten Berlin-Brandenburg mit dem Goldenen Band der Sportpresse geehrt.cite-ref-40[40] 2020 erhielt sie den Lessing-Preis fĂŒr Kritik,cite-ref-41[41] 2021 den Marieluise-FleiĂer-Preis der Stadt Ingolstadt.cite-ref-42[42]
Geipel ist im Beirat fĂŒr die Errichtung des Mahnmals fĂŒr die Opfer der kommunistischer Gewaltherrschaft und Senatorin der Deutschen Nationalstiftung.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
Am 8. September 2022 wurde bekannt, dass die Publizistin Ines Geipel von der Jury den mit 10.000 Euro dotierten Erich-Loest-Preis 2023 zugesprochen bekam. Dieser wurde ihr am 24. Februar 2023 in Leipzig verliehen.cite-ref-45[45]
Literarisches Werk
Ăber Literatur in der DDR
Ines Geipel begann ihre schriftstellerische Karriere 1996 mit der Herausgabe eines Bands unter dem Titel Irgendwo; noch einmal möcht ich sehn, der Texte von und zucite-ref-spiegel-96-24-46-0[46]cite-ref-musen-m-ller-47-0[47] Inge MĂŒller versammelt und beim Aufbau Verlag erschien. Um diesen Band gab es Streit. Brigitte Maria Mayer, die Witwe von Inge MĂŒllers vormaligen Ehemann Heiner MĂŒller, lehnte eine von Wolf Biermann beigetragene âBalladeâcite-ref-48[48]cite-ref-1996-nach-nach-49-0[49] ab, die Heiner MĂŒller in ein schlechtes Licht rĂŒckte, und setzte den Verlag unter Druck, wie Der Spiegel am 10. Juni 1996 meldete.cite-ref-spiegel-96-24-46-1[46] AnlĂ€sslich der EnthĂŒllung einer von ihr gestifteten Gedenkstele fĂŒr Inge MĂŒller am 4. Junicite-ref-1996-nach-nach-49-1[49] hatte sie ungeplant Kenntnis vom eigentlich schon fĂŒr die Veröffentlichung im August vorgesehenen Manuskript erhalten.cite-ref-50[50] In einer auf den 16. Juni datierten âNachbemerkungâ zum âNachwortâ berichtet Geipel, Biermann habe gedroht, bei Streichung auch seinen zweiten Beitrag (einen Brief) zurĂŒckzuziehen, Geipel, dann ihre Herausgeberschaft niederzulegen. Nur die âBalladeâ entfiel,cite-ref-51[51]cite-ref-musen-m-ller-47-1[47] fĂŒr Geipel noch ein Scheitern der Konzeption.cite-ref-1996-nach-nach-49-2[49] Der Band wurde nach nur einer Auflage vom Markt genommen. Das erregte Aufsehen, die Sicherung des weit zerstreuten Nachlasses wie auch Geipels 2002 erschienene Inge-MĂŒller-Biografie Dann fiel auf einmal der Himmel umcite-ref-musen-m-ller-47-2[47] (die viel Lob erntete) verhalfen der Berlinerin zu einer umfassenden Rezeption als gesamtdeutsche Dichterin (eventuell in Zusammenwirken mit Sonja Hilzingers Inge-MĂŒller-Textsammlung DaĂ ich nicht ersticke am Leisesein ebenfalls von 2002).cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]
Im Jahre 1999 gab Ines Geipel den Band Die Welt ist eine Schachtel. Vier Autorinnen in der frĂŒhen DDR: Susanne Kerckhoff, Eveline Kuffel, Jutta Petzold, Hannelore Becker heraus. Dieser wie auch die Arbeiten zu Inge MĂŒller bildeten den Fundus fĂŒr das 2001 gegrĂŒndete âArchiv unterdrĂŒckter Literatur in der DDRâ, das die Autorin gemeinsam mit ihrem Schriftstellerkollegen Joachim Walther aufgebaut hat und das mittlerweile ĂŒber 100 Vor- und NachlĂ€sse von in der DDR unveröffentlicht gebliebenen Autoren umfasst.cite-ref-bienert-archiv-54-0[54]cite-ref-hsozkult-gesperrte-ablage-55-0[55] Das Archiv wird seit 2005 durch die Edition âDie Verschwiegene Bibliothekâ, BĂŒchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, ergĂ€nzt, deren Herausgeber Ines Geipel und Joachim Walther sind.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] FĂŒr diese Edition und die GrĂŒndung des âArchivs unterdrĂŒckter Literaturâ wurden Geipel und Walther mit dem Antiquaria-Preis zur Förderung der Buchkultur ausgezeichnet.
2015 erschien in Zusammenarbeit mit Joachim Walther das Buch Gesperrte Ablage. UnterdrĂŒckte Literaturgeschichte in Ostdeutschland 1945â1989. Das Buch dokumentiert (im Anhang) das âArchiv unterdrĂŒckter Literatur in der DDRâ.cite-ref-hsozkult-gesperrte-ablage-55-1[55]cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]
Belletristik
1999 erschien Geipels erster Roman Das Heft. Antje RĂĄvik Strubel schrieb ĂŒber ihn: âWenn Kafka und Herta MĂŒller je ein Buch zusammen geschrieben hĂ€tten, dann so eins.âcite-ref-64[64] 1999 erschien auĂerdem der Gedichtband Diktate.
2005 erschien ihr zweiter Roman Heimspiel. Eine junge Frau flieht 1989 aus der DDR ĂŒber Ungarn in den Westen. Geschildert werden ihre Erinnerungen an eigenartige Eltern wĂ€hrend dieser Tage. Alles erinnert auch sehr an Ines Geipels Biografie. Vom Sprachstil sind die Rezensenten groĂer Tageszeitungen gelangweilt bis ĂŒberaus beeindruckt.cite-ref-65[65] Rainer Moritz fand im Deutschlandfunk âbrillante Prosaâ in dem Buch,cite-ref-66[66] Petra Kohse sprach in der Frankfurter Rundschau von einem âabgezirkelten Schreib- beziehungsweise Kreativwerkstatt-Produktâ,cite-ref-67[67] Christoph Schmaus urteilte in der SĂŒddeutschen Zeitung, das Buch verlange dem Leser einige Anstrengung ab, doch diese lohne sich.cite-ref-68[68]
2017 erschien ihr dritter Roman âTochter des Diktatorsâ ĂŒber Beate Matteoli, die Adoptivtochter von Walter Ulbricht. Christina Bylow schrieb im âTagesspiegelâ: âGenau das ist Ines Geipels Schreiben: der warme Blick einer Entkommenen auf die Untergegangenen.âcite-ref-69[69]
Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses (2001)
2001 veröffentlichte die ehemalige DDR-Leistungssportlerin Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses. Das Buch spielte eine Rolle bei der BefĂŒrwortung des EntschĂ€digungsfonds fĂŒr im DDR-Sport GeschĂ€digte, der noch im selben Jahr in Höhe von zwei Millionen Euro vom Bundestag beschlossen wurde.
Dem nachkommunistischen Doping wandte sich Geipel im Jahr der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking mit No Limit. Wie viel Doping vertrĂ€gt die Gesellschaft zu. DafĂŒr besuchte sie zwar auch das dort geplante Dopingkontrolllabor, doch jenseits des Spitzensports geht es um Doping im Fitnessstudio bis hin zum Neuro-Enhancement und zur Gentechnik.cite-ref-70[70]cite-ref-71[71]
FĂŒr heute reichtâs. Amok in Erfurt (2004)
2004 erschien ihre intensiv diskutierte âliterarische Dokumentationâ FĂŒr heute reichtâs. Amok in Erfurt.cite-ref-72[72] Das Buch warf Fragen zur AufklĂ€rung des Amoklaufs von Erfurt auf und den SicherheitskrĂ€ften Versagen, den RettungskrĂ€ften wenig ProfessionalitĂ€t wĂ€hrend des Einsatzes in der Schule vor.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74] Die von der thĂŒringischen Landesregierung eingesetzte Gasser-Kommission kam dagegen zu dem Ergebnis, dass sich die Darstellung der Ermittlungsbehörden weitgehend bestĂ€tigt habe. Es habe zwar MĂ€ngel bei der Kommunikation zwischen den EinsatzkrĂ€ften und VersĂ€umnisse, Vorbereitungen fĂŒr den SEK-Einsatz zu treffen, gegeben, doch letztlich ohne schwere Folgen.cite-ref-75[75] Die Kommission erklĂ€rte zudem, dass in diesem Buch hinsichtlich âdessen Ego-Shooter-AktivitĂ€ten ein [âŠ] nicht mit der Wirklichkeit ĂŒbereinstimmendes Bild von Robert SteinhĂ€user gezeichnetâ werde und âan dieser Stelle ohne gesichertes Faktenwissen offensichtlich ins Blaue hinein geschriebenâ worden sei; ein Freund von SteinhĂ€user âkenne niemanden aus dem nahen Umfeld von Robert SteinhĂ€user, mit dem die Autorin gesprochen habe.âcite-ref-76[76] Der Autorin konnten entgegen der Kritik jedoch keine Fehler nachgewiesen werden.cite-ref-77[77]
Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens (2012)
2012 folgte Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens ĂŒber weitere AmoklĂ€ufe bzw. Massenmorde zwischen 1996 und 2011: Port Arthur, Emsdetten, Winnenden und UtĂžya. Nach dem Anschlag eines Heranwachsenden 2016 in MĂŒnchen wies Geipel insbesondere darauf hin, dass wir âĂŒber die IdealitĂ€tskrankheit dieser jungen MĂ€nner sprechenâ sollten, und erkannte auch hier Parallelen zu frĂŒheren AmoklĂ€ufen. Es brauche âAngebote, um sie an die Gesellschaft zu bindenâ.cite-ref-78[78]
UmkÀmpfte Zone (2019)
Ausgangspunkt des 2019 veröffentlichten Buchs UmkĂ€mpfte Zone ist die Begegnung der Autorin mit ihrem im Sterben liegenden Bruder Robert. Sie verbindet die Szenen am Krankenbett assoziativ mit Erinnerungen an ihren Bruder und ihre Familiengeschichte sowie mit Reflexionen zur Geschichte der DDR und Ostdeutschlands in der Bundesrepublik, fĂŒr die sie Literatur heranzieht. Sie beginnen bei der Nazivergangenheit ihrer GroĂvĂ€ter und schreiten dann chronologisch weiter: zur Erinnerungspolitik der DDR, speziell ihrem Umgang mit der Geschichte des KZ Buchenwald, dem Aufbau der DDR in den 1950er Jahren, dem Mauerbau, der Repression in den 1970er Jahren und der Flucht 1989. Darauf folgen Impressionen von den rassistischen Ăbergriffen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, Ăberlegungen zum Nationalsozialistischen Untergrund und zum Amoklauf von Erfurt und schlieĂlich Reflexionen zum Bedeutungsgewinn von Pegida und AfD in Ostdeutschland. Aus ihrer Familiengeschichte zieht sie besonders gewalttĂ€tige Ăbergriffe ihres Vaters sowie seine SpionagetĂ€tigkeit fĂŒr das MfS heran. Ein âatemloser ErzĂ€hlstil aus Kurz- und HalbsĂ€tzenâ, unterbrochen von âsekundĂ€rliterarischen EinschĂŒbenâ,cite-ref-79[79] wird als sprachliche Realisierung beschrieben. Die Textsorte wird meist als zeitdiagnostischer Essaycite-ref-80[80] identifiziert, der dem Genre des âpersonal essayâ, d. h. der VerknĂŒpfung von persönlicher und kollektiver Geschichte, zuzuordnen sei.cite-ref-81[81] Der Text lĂ€uft auf die These zu, dass die Geschichte der DDR und des Ostens in der Bundesrepublik als ein âDrama der jahrzehntelangen SchuldverdrĂ€ngungâcite-ref-82[82] zu deuten sei. Aus dem Schweigen und der mangelnden Aufarbeitung der nationalsozialistischen und kommunistischen Schuldverstrickung sei die heutige AnfĂ€lligkeit fĂŒr rechte Parolen zu erklĂ€ren.cite-ref-83[83]
Das Buch wurde in den Feuilletons fast durchgĂ€ngig positiv aufgenommen.cite-ref-84[84] Alex RĂŒhle meinte in der SĂŒddeutschen Zeitung, es verknĂŒpfe die eigene Familiengeschichte âgekonnt und kĂŒhlâ mit der Geschichte der DDR und sei inhaltlich hoch relevant âin einem Jahr, in dem die AfD mit Hass- und Opferrhetorik in drei ostdeutsche WahlkĂ€mpfe ziehtâ.cite-ref-85[85] Hannes Hintermeier schrieb in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, es fĂŒhre âden Nachweis, dass Schweigen Gewalt hervorbringtâ.cite-ref-86[86] Anja Maier hob in der taz den âsoghaft(en)â Schreibstil der Autorin hervor.cite-ref-87[87]
Stephan Hilsberg lobte in einer Besprechung fĂŒr das Jahrbuch Extremismus & Demokratie das Bestehen der Autorin auf Aufarbeitung der DDR-Geschichte und meinte, ihr gelĂ€ngen âbemerkenswerte AufschlĂŒsse fĂŒr spezifisch ostdeutsche, politisch manifeste Haltungen und Einstellungenâ. Skeptisch zeigt er sich angesichts von ihr angefĂŒhrter âsozial-psychologischer ErklĂ€rungsmusterâ, die die Autorin âetwas pauschalisierend ganzen Generationenâ unterstelle. Dennoch zeige sie eine Perspektive auf, âwie wir da herauskommenâ, nĂ€mlich aus den historischen Verstrickungen der âbeiden Diktaturen in Ostdeutschlandâ.cite-ref-88[88]
Der Geschichtsphilosoph JĂŒrgen GroĂe untersuchte das Buch in einem Aufsatz fĂŒr die Deutsche Vierteljahrsschrift fĂŒr Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte auf seine âgeschichtstheologischen Referenzenâ. Ihm zufolge ist Geipels Werk von einem Wunsch nach Erlösung von deutschen Kollektivtraumata geprĂ€gt. Die Gesellschaftsepoche der DDR erscheine in ihrer GeschichtserzĂ€hlung als âgeschlossener Schuld- oder Verblendungszusammenhangâ, aus dem nur Schuldbekenntnis und Therapie einen erlösenden Ausweg böten. Hier zeige sich die Autorin als radikale Vertreterin der Gnosis der Moderne, wie sie in Eric Voegelins kritischer Gnosis-Konzeption beschrieben sei. Dabei weise sich Geipel eine Stellvertreterfunktion fĂŒr die Ostdeutschen zu, die sich in der Form des personal essay manifestiere: âDer Weg von der privaten Erinnerung zur kollektiven Traumadiagnose ist kurz.â Geipels gesellschaftsdiagnostischer und -therapeutischer Anspruch ziele auf eine âgereinigteâ, psychoanalytisch aufgeklĂ€rte und psychotherapeutisch aufgearbeitete Geschichte. Seine BlĂŒtezeit habe dieses Muster im Kalten Krieg erlebt, doch wie die teils âandĂ€chtigenâ Rezensionen zeigten, sei es auch heute noch attraktiv.cite-ref-89[89]
Der Regisseur Armin Petras bearbeitete das Werk fĂŒr das Theater. Seine Fassung wurde am 24. Oktober 2020 am Staatstheater Cottbus uraufgefĂŒhrt.cite-ref-90[90]
Auszeichnungen
âą 2011: (zusammen mit Joachim Walther) Antiquaria-Preis fĂŒr Buchkultur fĂŒr die Reihe âDie Verschwiegene Bibliothekâ und die GrĂŒndung des âArchivs unterdrĂŒckter Literatur in der DDRâcite-ref-91[91]
âą 2011: DJK-Ethik-Preis des Sports
âą 2011: Bundesverdienstkreuz am Bande
âą 2017: Goldenes Band der Sportpresse
âą 2019: Karl-Wilhelm-Fricke-Preis (Sonderpreis)
âą 2020: Lessing-Preis fĂŒr Kritik
âą 2021: Marieluise-FleiĂer-Preis
âą 2023: Erich-Loest-Preiscite-ref-92[92]
Publikationen
BĂŒcher
âą Inge MĂŒller: Irgendwo; noch einmal möcht ich sehn. Lyrik, Prosa, TagebĂŒcher. Mit BeitrĂ€gen zu ihrem Werk. Hrsg.: Ines Geipel. Aufbau-Verlag, Berlin 1996, ISBN 978-3-351-02361-4.
âą Kein Retour. Neunzehn Toene aus Staub, Zahl und Liebe. Textlandschaften, Jena 1997.
âą Das Heft. Roman. Transit Buchverlag, Berlin 1999, ISBN 3-88747-146-6.
âą Die Welt ist eine Schachtel. Vier Autorinnen in der frĂŒhen DDR: Susanne Kerckhoff, Eveline Kuffel, Jutta Petzold, Hannelore Becker. Hrsg. u. kommentiert von Ines Geipel. Transit, Berlin 1999, ISBN 3-88747-141-5.
âą Diktate. Gedichte. Vacat Verlag, Potsdam 2000, ISBN 3-930752-14-X.
âą Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses. Transit, Berlin 2001, ISBN 3-88747-160-1.cite-ref-93[93]
âą Dann fiel auf einmal der Himmel um. Inge MĂŒller â Die Biografie. Henschel Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89487-417-1; auch als Taschenbuch.
âą FĂŒr heute reichtâs. Amok in Erfurt. 2. Auflage. Rowohlt, Berlin 2004, ISBN 3-87134-479-6.
âą Heimspiel. Roman. Rowohlt, Berlin 2005, ISBN 3-87134-525-3.
⹠No Limit. Wie viel Doping vertrÀgt die Gesellschaft. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-94458-7.
âą Zensiert, verschwiegen, vergessen. Autorinnen in Ostdeutschland 1945â1989. Artemis & Winkler, DĂŒsseldorf 2009, ISBN 978-3-538-07269-5.
⹠Black Box DDR. UnerzÀhlte Leben unterm SED-Regime. Mit Andreas Petersen. Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-211-4.
âą âSeelenrissâ. Depression und Leistungsdruck. Klett-Cotta, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-94659-8.
⹠Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-94627-7.
⹠Generation Mauer. Ein PortrÀt. Klett-Cotta, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-608-94749-6.
âą Gesperrte Ablage. UnterdrĂŒckte Literaturgeschichte in Ostdeutschland 1945â1989. Mit Joachim Walther, Lilienfeld Verlag, DĂŒsseldorf 2015, ISBN 978-3-940357-50-2, auch als E-Book, ISBN 978-3-940357-51-9.
âą Kalte BĂŒcherverbrennung: UnterdrĂŒckte Literatur in der DDR. Carl Hanser Verlag, MĂŒnchen 2015, ISBN 978-3-446-25042-0 (27 S.).
âą Tochter des Diktators. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-608-98311-1.
⹠UmkÀmpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass. Klett-Cotta, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-608-96372-4. (Zur gleichen Zeit Paperbackausgabe bei der [Bundeszentrale politische Bildung])
⹠Schöner Neuer Himmel. Aus dem MilitÀrlabor des Ostens. Klett-Cotta, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-608-98429-3.cite-ref-94[94]
âą Fabelland. Der Osten, der Westen, der Zorn und das GlĂŒck. S. Fischer, Frankfurt am Main 2024, ISBN 978-3-10-491884-6.
Hörspiele
âą 1997: Gemeinsam mit Heike Tauch: Ach du lieber Augustin, wie fröhlich ich bin. Regie: Ulrich Gerhardt (Hörspiel nach Inge MĂŒller, Irgendwo, noch einmal möchtâ ich sehn. ORB/DLF)cite-ref-95[95]
âą 2002: Die Russische (DLF/SR).cite-ref-96[96]
Literatur
âą Eintrag Geipel, Prof. Ines in Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der deutschen Leichtathletik 1898â2005, Leichtathletik-Fördergesellschaft, Darmstadt 2005, zugĂ€nglich ĂŒber das World Biographical Information System Online.
âą Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Die Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92.
âą Susanne Hochreiter: Joining in the Conversation. Bemerkungen zu Aufgaben und Haltungen der Biographik anlĂ€sslich Ines Geipels Versuch ĂŒber Inge MĂŒller. In: Christian von Zimmermann, Nina von Zimmermann (Hrsg.): Frauenbiographik. Lebensbeschreibungen und PortrĂ€ts (= Mannheimer BeitrĂ€ge zur Sprach- und Literaturwissenschaft. Band 63). Narr, TĂŒbingen 2005, ISBN 3-8233-6162-7, S. 287â310 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
âą Anke Gilleir: âOphelia, die der Fluss nicht behalten hatâ: Inge MĂŒller im GedĂ€chtnis. In: Arne De Winde, Anke Gilleir (Hrsg.): Literatur im Krebsgang: Totenbeschwörung und memoria in der deutschsprachigen Literatur nach 1989 (= Amsterdamer BeitrĂ€ge zur neueren Germanistik. Band 64). Rodopi, Amsterdam / New York 2008, ISBN 978-90-420-2322-2, S. 109â124, doi:10.1163/9789004332973_008 (Diskussion von Geipels Biografie in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. MĂ€rz 2019]): âThis essay investigates the meaning of the different memories of Inge MĂŒller; [âŠ] focusing on Ines Geipelâs extensive biography â it tries to show how and to what extent literary remembrance is caught in a struggle between narcissistic figuration and the impossibility of representation.â
âą JĂŒrgen GroĂe: âUnversorgte Seelenwunden.â Traumageschichte, Erlösungswissen und personal essay bei Ines Geipel. In: Deutsche Vierteljahrsschrift fĂŒr Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Jg. 94 (2020), H. 1, S. 103â120. Abstract.
Filme
âą Ines Geipel: Vom Sprinten zum Schreiben. Fernseh-PortrĂ€t von Radio Bremen fĂŒr arte, 2008.
âą EinzelkĂ€mpfer (2013): Dokumentarfilm ĂŒber vier Spitzensportler der ehemaligen DDR, darunter Ines Geipel. Filmpremiere auf der Berlinale 2013.
âą Doping und Dichtung â Das schwierige Erbe des DDR-Sports (2023): Dokumentarfilm ĂŒber Doping in der DDR und eine kritische Auseinandersetzung mit Ines Geipels Vergangenheit und der von ihr verbreiteten Lebensgeschichte.
Rundfunkberichte
âą Nicole Köster: Ines Geipel, Schriftstellerin und Ex-Sportlerin â Das Gesicht der Doping-Opfer-Hilfe, SWR1 â Leute vom 28. Februar 2019
Weblinks
Commons
: Ines Geipel
â Sammlung von Bildern
âą Literatur von und ĂŒber Ines Geipel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Website inesgeipel.de
⹠Ines Geipel Internationales Biographisches Archiv 03/2018 vom 16. Januar 2018, ergÀnzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 06/2020, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
âą Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Ines Geipel bei Perlentaucher
âą Ines Geipel bei IMDb
Einzelnachweise
cite-note-11. â Fernsehfilm von Radio Bremen fĂŒr arte: "Ines Geipel: Vom Sprinten zum Schreiben", 2008.
cite-note-22. â BSTU: Geschichte der SpezialkampffĂŒhrung (Abteilung IV des MfS). Abgerufen am 3. April 2021. Siehe auch Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Die Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 83f.
cite-note-33. â Daten nach Ines Geipel: UmkĂ€mpfte Zone. die sich groĂenteils aus anderen Quellen bestĂ€tigen lassen. Zum Vater: UmkĂ€mpfte Zone. S. 79 (Geburtsjahr, Chorleiter, Musikstudium), 82 (Lehre), 99 (Musiklehrer, Schulleiter), 103 ff. (Leitung des Pionierpalasts, Verpflichtung als IM, TĂ€tigkeit im Westen), 266f (Tod). Zur Mutter: UmkĂ€mpfte Zone. S. 79 (Geburtsjahr, Lehre); Generation Mauer (2. Aufl. 2020), S. 45f. Zum Bruder: UmkĂ€mpfte Zone. S. 27 (Tod), 98 (Geburtsjahr), 120 (Kunststudium), 203 (Kunstlehrer), 213 (Ausstellungen). Ferner: Lothar Geipel: Fröhliche KlĂ€nge. Anleitungsmaterial fĂŒr unsere Musikgruppen. Landeshaus der Jungen Pioniere, Dresden 1952. Claudia Rausch: Goldene Erinnerungen am Terrassenufer. In: SĂ€chsische Zeitung. 9. Oktober 2017, online (ĂŒber die 18. POS, deren erster Schulleiter Geipel war). Traueranzeige fĂŒr Robert Geipel. In: SĂ€chsische Zeitung. 11. Januar 2018. Ines Geipel Internationales Biographisches Archiv 03/2018 vom 16. Januar 2018, ergĂ€nzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 06/2020, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
cite-note-44. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 84.
cite-note-55. â Brigitte Berendonk: Doping-Dokumente: Von der Forschung zum Betrug, Springer, Berlin/Heidelberg 1991, S. 120 und 197. Berendonk beruft sich auf zwei Ergebnisberichte aus dem Forschungsinstitut fĂŒr Körperkultur und Sport in Leipzig, die als Verschlusssache eingestuft waren: D. Nicklas, V. Reumuth: Zu einigen Fragen der Anwendung u.M. in den Sprint-/HĂŒrdendisziplinen des DVfL der DDR im Olympiazyklus 1980/84. Ergebnisbericht, FKS, Leipzig 1986 sowie D. Nicklas, R. Sattler: Die Bestimmung der Wirkung von Training und erstmaliger Applikation von Oral-Turinabol auf die Leistungsentwicklung sowie VerĂ€nderung ausgewĂ€hlter biologischer Parameter im Venenblut am Beispiel leichtathletischer Sprintdiziplinen. Ergebnisbericht, FKS, Leipzig 1987.
cite-note-66. â Jennifer Wilton: Berliner Spaziergang mit Ines Geipel. Sie kennt das Leben der Anderen. In: Welt am Sonntag. 24. August 2008. Online. Birgit Baumann: 25 Jahre Mauerfall. Ines Geipel: Zwei halbe Leben mit der Mauer. In: Der Standard. 8. November 2014. Online. Jutta Heess und Markus Völker: Die falschen Rekorde. In: taz. 23. Dezember 2005. Online; Klaus Marxen, Gerhard Werle (Hrsg.): Strafjustiz und DDR-Unrecht. Band 7 (unter Mitarbeit von Mario Piel und Petra SchĂ€fter): Gefangenenmisshandlung, Doping und sonstiges DDR-Unrecht. De Gruyter, Berlin 2009, S. 301 und 312.
cite-note-77. â Eintrag Geipel, Prof. Ines in Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der deutschen Leichtathletik 1898â2005, Leichtathletik-Fördergesellschaft, Darmstadt 2005, zugĂ€nglich ĂŒber das World Biographical Information System Online.
cite-note-88. â Tom BrĂ€uer: Das Netzwerk der Aktivisten. Der Zusammenschluss von Studenten im âReformhausâ 1989. In: Robert Gramsch, Tobias Kaiser (Hrsg.): Engagement und ErnĂŒchterung. Jenaer Studenten 1988â1995. Glaux, Jena 2009, S. 77â108, hier: S. 93; Herbert Gottwald: Der besondere Fall Jena. Die UniversitĂ€t im Umbruch 1989â1991. Steiner, Stuttgart 2014, S. 38.
cite-note-99. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 86 und 88. Der Eröffnungsbericht datiert vom 2. August 1984.
cite-note-1010. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 88.
cite-note-1111. â Jutta Braun: ThĂŒringer Sportler in der Diktatur. Einleitung. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 19â29, hier: S. 24. Siehe auch Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. S. 89.
cite-note-1212. â Jutta Braun: ThĂŒringer Sportler in der Diktatur. Einleitung. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 19â29, hier: S. 24. Siehe auch Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. S. 91.
cite-note-1414. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 90.
cite-note-1616. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 90.
cite-note-1717. â Veröffentlichung: Ines Geipel: Die Frauen der Jenaer Romantik. Weibliche Sozialbiographien in Leben und Text. In: FSU Jena (Hrsg.): Französische Revolution und deutsche Literatur. Eine Herausforderung an unser Geschichts- und ZeitverstĂ€ndnis. Zentrale Wissenschaftliche Konferenz fĂŒr Studenten und Junge Wissenschaftler am 14. und 15. Juni 1988 in Jena. Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t, Jena 1989, S. 71â75. Inhaltsverzeichnis. Vgl. auch Weimarer BeitrĂ€ge, Jg. 35 (1989), Nr. 4â6, S. 1050.
cite-note-1818. â Sigrid Lange: Spiegelgeschichten. Geschlechter und Poetiken in der Frauenliteratur um 1800. Helmer, Frankfurt am Main, S. 175, FuĂnote 1: âBei den AusfĂŒhrungen ĂŒber Dorothea Veits Rezensionen und bei den Quellenarbeiten zu Sophie Mereau stĂŒtze ich mich auf die Diplomarbeiten von Ines Geipel und Stephanie Steinberg, Jena 1989.â
cite-note-1919. â Tom BrĂ€uer: Das Netzwerk der Aktivisten. Der Zusammenschluss von Studenten im âReformhausâ 1989. In: Robert Gramsch, Tobias Kaiser (Hrsg.): Engagement und ErnĂŒchterung. Jenaer Studenten 1988â1995. Glaux, Jena 2009, S. 77â108, hier: S. 93; Herbert Gottwald: Der besondere Fall Jena. Die UniversitĂ€t im Umbruch 1989â1991. Steiner, Stuttgart 2014, S. 37â38.
cite-note-2020. â Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in ThĂŒringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83â92, hier: S. 91.
cite-note-2121. â Tom BrĂ€uer: Das Netzwerk der Aktivisten. Der Zusammenschluss von Studenten im âReformhausâ 1989. In: Robert Gramsch, Tobias Kaiser (Hrsg.): Engagement und ErnĂŒchterung. Jenaer Studenten 1988â1995. Glaux, Jena 2009, S. 77â108, hier: S. 93; Herbert Gottwald: Der besondere Fall Jena. Die UniversitĂ€t im Umbruch 1989â1991. Steiner, Stuttgart 2014, S. 37â38.
cite-note-2222. â Doping und Dichtung â Das schwierige Erbe des DDR-Sports, Dokumentarfilm MDR, 31. Januar 2023.
cite-note-2323. â Eintrag Geipel, Prof. Ines in Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der deutschen Leichtathletik 1898â2005, Leichtathletik-Fördergesellschaft, Darmstadt 2005, zugĂ€nglich ĂŒber das World Biographical Information System Online; Ines Geipel Internationales Biographisches Archiv 03/2018 vom 16. Januar 2018, ergĂ€nzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 06/2020, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
cite-note-2424. â Andreas Platthaus: 25 Jahre Textwerkstatt. Berufen zur Literatur. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Februar 2023 (faz.net).
cite-note-2525. â Website der Hochschule fĂŒr Schauspielkunst »Ernst Busch«
cite-note-2626. â Klaus Marxen, Gerhard Wörle, Moritz Vornbaum: Die strafrechtliche Aufarbeitung von DDR-Unrecht. Eine Bilanz. 2., neu bearbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2020, S. 139. âEs ist erst mal gut.â In Der Spiegel, 18. Juli 2000, online. Der Prozess. In: Der Spiegel. 18. Juli 2000, online. Kerstin Rebien: Der Goldrausch und die vergessenen Frauen. In Freitag, 28. Juli 2000, online.
cite-note-2727. â Markus Völker: âEs ist ein hĂ€ssliches Lebenâ. In: Die Tageszeitung. 8. Mai 2001, online.
cite-note-2828. â Michael Reinsch: Schneller, höher, weiter â in die Dopingfalle. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. Dezember 2001, online.
cite-note-2929. â Deutsche Rekorde. Auf der Seite des Deutschen Leichtathletik-Verbands, leichtathletik.de
cite-note-3030. â Siehe auch Jutta Heess, Markus Völker: Die falschen Rekorde. In: taz. 23. Dezember 2005, online.
cite-note-3131. â Prof. Helmut Digel 1993â2001 PrĂ€sident des DLV, 2001â2017 VizeprĂ€sident der IAAF, Artikel im German Road Races (GRR) Die Stimme des Laufsports e. V.
cite-note-3232. â Stichtag 5. Mai 2006 â Ines Geipel erzwingt Streichung aus Rekord-Liste. In: wdr.de, 5. Mai 2011, abgerufen am 11. MĂ€rz 2016; siehe auch Deutsche Rekorde auf der Seite des Deutschen Leichtathletik-Verbands, leichtathletik.de.
cite-note-3333. â Etwa: Verein Doping-Opfer-Hilfe: Doping-Testsystem ist ein Placebo. In: Deutschlandfunk Kultur. 20. August 2009, online. Ohne âTĂ€veâ Schur: 21 Mitglieder fĂŒr âHall of Fameâ. In: Volksstimme. 12. Mai 2011, online.
cite-note-3434. â Geipel: Vorsitzende des Dopingopfer-Hilfe-Vereins. In: Der Westen vom 3. MĂ€rz 2013, online (Memento vom 7. Mai 2021 im Internet Archive).
cite-note-3636. â Markus Völker: Hilfe, Opfer! Streit im Doping-Opfer-Hilfeverein. In: Die Tageszeitung vom 14. Oktober 2018, online. DOH-Vorsitzende Ines Geipel tritt zurĂŒck. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 4. Dezember 2018, online. Geipel gibt Vorsitz ab. âUnwĂŒrdiges Gezerreâ. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Dezember 2018, online. Peter Ahrens, Benjamin Knaack: Konflikte mit der Chefin. In: Der Spiegel. 6. Dezember 2018, online. Anno Hecker, Michael Reinsch: Streit um Doping-Opfer-Hilfe: Sind Opfer Versager? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. Januar 2019, online. Thomas Purschke: DDR-Staatsdoping: Nicht nur Opfer. In: Die Tageszeitung. 7. Dezember 2020, online. Ines Geipel Internationales Biographisches Archiv 03/2018 vom 16. Januar 2018, ergĂ€nzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 06/2020, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
cite-note-3737. â Opferrente als Ziel. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 27. November 2019, online.
cite-note-3838. â Michael Reinsch: Rechtsstreit gegen Misersky. Geipels Klage abgewiesen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 2021 (faz.net, abgerufen am 3. Februar 2023); Markus Völker: Streit um DDR-Sporterbe. Im Nebel der Geschichte. In: taz, 22. November 2021, taz.de, abgerufen am 3. Februar 2023; Thomas Purschke: Rechtsstreit zwischen DopingbekĂ€mpfern. Unterlassungsklage von Ines Geipel abgewiesen. In: Deutschlandfunk, 26. November 2021 (deutschlandfunk.de, abgerufen am 3. Februar 2023). Aktenzeichen der Entscheidung: 10 U 1005/20.
cite-note-3939. â Bekanntgabe der Verleihungen vom 1. August 2011. bundespraesident.de. Bundesverdienstkreuz fĂŒr die Autorin Ines Geipel (Memento vom 12. Dezember 2021 im Internet Archive). Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung fĂŒr Kultur vom 15. Juli 2011, archiviert im Internet-Archiv.
cite-note-4040. â Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg: Goldenes Band 2017: Ines Geipel. vds-berlinbrandenburg.de.
cite-note-4141. â Lessing-Preis fĂŒr Kritik. Abgerufen am 26. Oktober 2020. ; Laudatio von Insa Wilke.
cite-note-4242. â Barbara Fröhlich: Verleihung des Marieluise-FleiĂer-Preises im IngolstĂ€dter Festsaal. In: Donaukurier. 21. November 2021. Online; siehe auch: Isabella Kreim: Verleihung des Marieluise-FleiĂer-Preises an Ines Geipel. Kulturkanal Ingolstadt, 28. November 2021. Online.
cite-note-4343. â Beirat fĂŒr das Mahnmal fĂŒr die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft tritt zusammen. Aktuelle Meldung vom 16.06.20. Abgerufen am 21. April 2021.
cite-note-4444. â Gremien. Abgerufen am 21. April 2021.
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cite-note-musen-m-ller-4747. â Peter Walther (Hrsg.): Musen und Grazien in der Mark. Ein historisches Schriftstellerlexikon. Lukas Verlag, Berlin 2002, ISBN 978-3-931836-69-6, Eintrag âMĂŒller, Ingeâ, S. 158 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 11. MĂ€rz 2019]): âMit BeitrĂ€gen zu ihrem Werk (u. a. von Herta MĂŒller, Adolf Endler, Reinhard Jirgl, Heiner MĂŒller, Annett Gröschner und Wolf Biermann)â
cite-note-4848. â Wolf Biermann: Legende vom Selbstmord der Inge MĂŒller im Jahre '66. In: Die Tageszeitung. 11. Juni 1996, abgerufen am 12. MĂ€rz 2019.
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cite-note-5050. â Peter Walther: The Ballad of Inge and Heiner. In: Die Tageszeitung. 11. Juni 1996, abgerufen am 12. MĂ€rz 2019.
cite-note-5151. â Reinhard Tschapke: Beleidigter Dichter, gekrĂ€nkte Witwe. In: welt.de. 30. Juli 1996, abgerufen am 11. MĂ€rz 2019: âNur unter Zwang nahm der Aufbau-Verlag vor Wochen aus dem fast fertigen Band eine umstrittene Biermann-Ballade wieder heraus. Ein zweiter Barden-Beitrag blieb dagegen. Es ist ein Brief, den Wolf Biermann 1988 an Torsten Heyme schrieb.â
cite-note-5252. â Rena Lehmann: VerschĂŒttete Erinnerung. Inge MĂŒller als erinnernde und nicht-erinnerte Autorin. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat. Band 17, Nr. 17, 2005, ISSN 0948-9878, S. 20â41, hier S. 31 f. (Volltext [PDF; 174 kB]): âDie Zeitungen reagierten 1996 mit weitaus umfangreicheren Berichten als noch 1985. [âŠ] Sie wurde nun als eine der wichtigsten Nachkriegsdichterinnen wahrgenommen. [âŠ] Nur sechs Jahre nach Herausgabe des Bandes von Ines Geipel erschien Inge MĂŒllers Biographie von Ines Geipel im Henschel Verlag. Etwa zeitgleich brachte der Aufbau-Verlag eine weitere Textsammlung [Fn.: Inge MĂŒller: DaĂ ich nicht ersticke am Leisesein. Hrsg. von Sonja Hilzinger. Berlin: Aufbau-Verlag, 2002.] auf den Markt, der die meisten im NachlaĂ auffindbaren Texte der Autorin enthĂ€lt. Seit dem Erscheinen der beiden umfangreichen Veröffentlichungen kann von der âvergessenen Autorinâ keine Rede mehr sein. [âŠ] Sie zĂ€hlt heute zum Kanon der deutschen Literatur.â
cite-note-5353. â Ingeborg Gleichauf: Vielleicht werde ich plötzlich verschwinden. Gesammelte Texte von Inge MĂŒller und die Inge-MĂŒller-Biografie von Ines Geipel. In: literaturkritik.de. 1. August 2002, abgerufen am 17. MĂ€rz 2019.
cite-note-bienert-archiv-5454. â Michael Bienert: Das Archiv unterdrĂŒckter Literatur. Mundtot, aber nicht fĂŒr immer. In: Stuttgarter Zeitung. 11. Januar 2011 (Volltext auf text-der-stadt.de [abgerufen am 18. MĂ€rz 2019]).
cite-note-hsozkult-gesperrte-ablage-5555. â Katja Stopka: I. Geipel u. a.: Gesperrte Ablage. In: H-Soz-Kult. 31. Mai 2016, abgerufen am 10. MĂ€rz 2019 (Rezension).
cite-note-5656. â Simone Neteler: Die âVerschwiegene Bibliothekâ. In: Deutschlandfunk. 1. Juli 2005, abgerufen am 9. MĂ€rz 2019.
cite-note-5757. â Publikationen der Reihe Die verschwiegene Bibliothek. Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, abgerufen am 11. MĂ€rz 2016.
cite-note-5858. â Ines Geipel. In: literaturtipps.de. Abgerufen am 13. MĂ€rz 2019.
cite-note-5959. â Martin Straub: Unter der Decke des DDR-Alltags. (Memento vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive) In: ThĂŒringische Landeszeitung. 3. Juni 2009 (Rezension).
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cite-note-6161. â Rezensionsnotizen zu Zensiert, verschwiegen, vergessen bei Perlentaucher
cite-note-6262. â Geipel, Walther: Gesperrte Ablage, Inhaltsverzeichnis in der Google-Buchsuche
cite-note-6363. â Geipel, Walther: Gesperrte Ablage, Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek (PDF; 137 KiB)
cite-note-6464. â Und was verschenken Sie? Zehn Schriftsteller plaudern ihr Weihnachtsgeheimnis aus, hier: Antje R. Strubel. In: welt.de, 15. Dezember 2001, abgerufen am 12. MĂ€rz 2019.
cite-note-6565. â Rezensionsnotizen zu Heimspiel bei Perlentaucher, abgerufen am 17. MĂ€rz 2019.
cite-note-6666. â Rainer Moritz: âHeimspielâ. Roman von Ines Geipel. In: Deutschlandfunk. 27. Mai 2005. Online.
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cite-note-7373. â Torsten Harmsen: âFĂŒr heute reichtâsâ: Ines Geipels âliterarisches Sachbuchâ ĂŒber den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium: Finales Rettungs-Chaos. In: Berliner Zeitung. 2. Februar 2004.
cite-note-7575. â Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium des Landes ThĂŒringen, S. 292 f. db-thueringen.de.
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cite-note-7878. â Ines Geipel im GesprĂ€ch mit Ănne Seidel: GewaltprĂ€vention: âUnterscheidung von Terror und Amok wirkungslosâ. Deutschlandfunk, 24. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.
cite-note-7979. â JĂŒrgen GroĂe: âUnversorgte Seelenwunden.â Traumageschichte, Erlösungswissen und personal essay bei Ines Geipel. In: Deutsche Vierteljahrsschrift fĂŒr Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Jg. 94 (2020), H. 1, S. 103â120, hier: S. 108.
cite-note-8080. â Stephan Hilsberg: Ines Geipel, UmkĂ€mpfte Zone. In: Jahrbuch Extremismus & Demokratie. 32. Jahrgang 2020, S. 332â335. Onlinefassung auf Hilsbergs Webseite.
cite-note-8181. â JĂŒrgen GroĂe: âUnversorgte Seelenwundenâ. 2020, S. 106.
cite-note-8282. â Alex RĂŒhle: Vergletschert. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 1. MĂ€rz 2019. Online nachlesbar auf buecher.de.
cite-note-8383. â Stephan Hilsberg: Ines Geipel, UmkĂ€mpfte Zone. In: Jahrbuch Extremismus & Demokratie. 32. Jahrgang 2020, S. 332â335.
cite-note-8484. â Siehe etwa den Eintrag bei Perlentaucher.
cite-note-8585. â Alex RĂŒhle: Vergletschert. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 1. MĂ€rz 2019. Online nachlesbar auf buecher.de.
cite-note-8686. â Hannes Hintermeier: Einfach keine Antwort geben? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. Juli 2019. Online nachlesbar auf buecher.de.
cite-note-8787. â Anja Maier: Keinerlei Hemmungen. In: Die Tageszeitung. 5. April 2019. Online.
cite-note-8888. â Stephan Hilsberg: Ines Geipel, UmkĂ€mpfte Zone. In: Jahrbuch Extremismus & Demokratie. 32. Jahrgang 2020, S. 332â335. Onlinefassung auf Hilsbergs Webseite.
cite-note-8989. â JĂŒrgen GroĂe: âUnversorgte Seelenwunden.â Traumageschichte, Erlösungswissen und personal essay bei Ines Geipel. In: Deutsche Vierteljahrsschrift fĂŒr Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Jg. 94 (2020), H. 1, S. 103â120. Zitate S. 106 (âgeschichtstheologische Referenzenâ), 107 (âgeschlossener Schuld- und Verblendungszusammenhangâ), 108 (âDer Weg von der privaten Erinnerung âŠâ), 114 (âgereinigte Geschichteâ), 112 (âandĂ€chtige Rezeptionenâ).
cite-note-9090. â Staatstheater Cottbus: UmkĂ€mpfte Zone. Online.
cite-note-9191. â PreistrĂ€ger des Ludwigsburger Antiquaria-Preises, abgerufen am 13. September 2022
cite-note-9292. â Erich-Loest-Preis fĂŒr Publizistin Ines Geipel. SĂŒddeutsche Zeitung, 24. Februar 2023, abgerufen am 24. Februar 2023.
cite-note-9393. â Udo Scheer: Ines Geipel: Verlorene Spiele. Journal eines Dopingprozesses. In: Deutschlandfunk. 23. April 2001 (Rezension).
cite-note-9494. â Ines Geipel ĂŒber geheime DDR-Weltraumforschung WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Mosaik SamstagsgesprĂ€ch vom 28. Mai 2022, abgerufen am 28. Mai 2022.
cite-note-9595. â ARD-Hörspieldatenbank. Inge MĂŒller: Ach du lieber Augustin, wie fröhlich ich bin. Deutsches Rundfunkarchiv, abgerufen am 9. MĂ€rz 2019.
cite-note-9696. â Hörspiel: Ein Internat in der DDR â Die Russische. Abgerufen am 26. Oktober 2020.